Lebensversicherungen

Bei den Lebensversicherungen unterscheidet man grundsätzlich zwischen eine Kapitallebensversicherung und einer fondsgebundenen Lebensversicherung.

Die Kapitallebensversicherung, auch gemischte Lebensversicherung genannt, kombiniert Todesfallabsicherung und Sparvorgang. Die Versicherungssumme wird fällig bei Tod oder Erleben des Ablaufs. Sie ergibt sich aus dem Beitrag abzüglich Kosten und Risikoanteil über die Laufzeit verzinst mit dem Rechnungszins. Um die Ansprüche ihrer Kunden zu gewährleisten, müssen Lebensversicherer in entsprechender Höhe Vermögenswerte (Sicherungsvermögen) vorhalten.

Keine Frage, die besten Zeiten der klassischen Kapitallebensversicherung, wie sie Millionen Deutsche abgeschlossen haben, sind vorbei, weil der Garantiezins laufend gesenkt wurde. Kapitallebensversicherungen sind nur unter dem Aspekt der Sicherheit ein interessantes Investment.

Für den, der attraktive Renditen sucht, sind sie eher weniger geeignet. Es ist kein Zufall, dass fondsgebundene Lebensversicherungen immer stärker in den Fokus der Anleger rücken.

Der Erfolg der fondsgebundenen Lebensversicherungen resultiert aus ihren deutlich höheren Renditen in der Vergangenheit. Das waren früher durchschnittlich immerhin zwischen 8 – 10 Prozent per annum. Aktuell erwirtschaften gute fondsgebunden Lebensversicherungsprodukte immerhin noch zwischen 5 – 7 Prozent.

Meine Empfehlung: Bei Ihren Überlegungen, wie Sie Ihre mögliche Versorgungslücke schließen bzw. zusätzliches Kapital für Ihre Rente aufbauen können, empfehle ich Ihnen, fondsgebundene Versicherungen durchaus mit einzubeziehen. Ob eine entsprechende Police aber tatsächlich für Sie sinnvoll ist und zu Ihnen passt, hängt von Ihrer Mentalität und Ihrer Erwartungshaltung an ein Vorsorgeprodukt ab.

Haben Sie Fragen dazu, rufen Sie mich einfach unter 08053 79540 an.