Gesetzliche Absicherung

Der gesetzliche Schutz ist kaum mehr als ein Notnagel.

Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente wurde zum 01.01.2001 für alle, die neu ihre Rente einreichen, faktisch abgeschafft. Mit anderen Worten: Der erlernte Beruf spielt grundsätzlich beim gesetzlichen Invaliditätsschutz keine Rolle mehr.

Entscheidend dafür, ob eine Invaliditätsrente aus der Rentenkasse gewährt wird, ist allein, ob sich ein Arbeitnehmer „auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“ noch einsetzen lässt. Ausbildung und Bezahlung spielen keine Rolle mehr. Konsequenz: Auch hoch qualifizierte Arbeitnehmer können, wenn sie noch erwerbsfähig sind, auf einfachste Tätigkeiten „verwiesen“ werden und erhalten bei Berufsunfähigkeit kein Geld mehr aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Als Maßstab für die Erwerbsminderungsrente dient das verbliebene tägliche Leistungsvermögen in Stunden: Volle Erwerbsminderungsrente erhält, wer weniger als drei Stunden, halbe Erwerbsminderungsrente, wer mindestens drei Stunden, aber weniger als sechs Stunden, keine Erwerbsminderungsrente erhält, wer mindestens sechs Stunden irgendeine Tätigkeit ausüben kann.

Die durchschnittliche Rente lag 2012 bei voller Erwerbsminderung in Westdeutschland bei 723 Euro im Monat, in Ostdeutschland bei 698 Euro. Die Teilerwerbsminderungsrente lag im Schnitt bei 492 Euro (West) und 423 Euro (Ost) im Monat.

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